viagra online | Tramadol | levitra

Sex-Faktor – das Unfassbare

veröffentlicht von Katja am 5. Januar 2009 Kategorie Satire. Du kannst allen Kommentaren dieses Beitrags folgen RSS 2.0. Du kannst einen Kommentar oder einen Trackback für diesen Beitrag hinterlassen

tantekatja.pngKürzlich las ich in der TAZ einen interessanten Artikel über bahnbrechende Erkenntnisse der Wissenschaft. Vorgestellt wurden anzügliche und schlüpfrige Studien, die im Jahr 2008 veröffentlicht wurden. Um das ganze lustiger zu gestalten, mogelten die TAZler zwei Falschmeldungen dazwischen, die der geneigte Leser zu enttarnen hatte. Bei all dem durch Forschungsgelder finanzierten Blödsinn den bedeutungsvollen Forschungsergebnissen fiel es nicht allzu leicht, Fake von Fakt zu unterscheiden. (Es sei denn, man heißt Katja und stürzt sich mit Enthusiasmus auf jede noch so bescheuerte Sex-Meldung im Feedreader).

Ich werde das gleich ganz genauso machen, allerdings völlig anders. Und zwar möchte ich zu gerne einmal etwas tun, was ich sonst selbstverständlich niemals mache, nämlich lügen, daß sich die Balken biegen.  Und deshalb serviere ich Euch gleich 10 knallharte Fakten der Verhaltensforschung, von denen nicht alle Meldungen der Wahrheit entsprechen. Mal sehen, ob ihr so schlau seid und meine überschäumende Fantasie enttarnen könnt. Mogeln gilt nicht. Es zählt nur das Gefühl. ;-)

Studie 1: Gut gevögelt – attraktiv?

Frauen, die häufig Sex haben, wirken auf Männer verlockender und attraktiver als Frauen, die eher selten oder nie flachgelegt werden. Dies sei biologisch einfach zu erklären, da sich Frauen mit häufigem Sex für Männer als zuverlässige Paarungspartnerinnen herausstellten oder einfach gesagt: Wenn andere die Tante gut finden, muss ja was dran sein. Untermauert wird die These durch die hohe Anziehungskraft von Prostituierten und jugendlichen Gattinnen reicher hässlicher und/oder alter Männer.

Studie 2: Zeigt her eure Füßchen…

Nicht an der Nase läßt sich die Größe des Johannes ablesen, sondern an den Füßen! Wissenschaftler fanden heraus, daß ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Länge des männlichen Fußes und des Penis bestehe. So lagen 84% der Testteilnehmer mit einer Schuhgröße über 46 auch bei der Größe ihres Geschlechtsteils etwa 12% über dem allgemeinen Penislängen-Durchschnitt von knapp 15 cm. Eine Erklärung fanden die Wissenschaflter allerdings nicht.

Studie 3: Braune Brause statt blauer Pille!

Cola wirkt wie Viagra! Durch Zufall fand Dr. Jeremy Hanson aus Chicago heraus, daß die koffeinhaltige Brause eines bestimmten Herstellers bei seinen männlichen Patienten ähnlich wirksam wie die blauen Pillen sein kann. So berichteten Probanden in einer daraufhin abgehaltenen Studie, daß die braune Limonade nicht nur zu schnellerer Standfestigkeit führte, sondern den Penis auch länger in erigiertem Zustand beließ. Erforderlich sei allerdings eine Menge von mindestens einem Liter direkt vor dem Geschlechtsakt. Die Wirkung ließ sich auch nur mit einer bestimmten Marke und auch nur mit der koffeinhaltigen Version erzielen. Da der Genuß von zu viel Cola gravierende Schäden verursachen kann, wird sich Cola als Potenzmittel jedoch kaum durchsetzen. Forscher arbeiten jetzt daran, den möglicherweise potenzfördernden Stoff in der Brause zu identifizieren und zu isolieren.

Studie 4: Scharfe Krallen?

Lange Fingernägel lassen auf hohe Fertilität schließen. Wer sich schon immer fragte, weshalb Frauen es als schön empfinden, sich die Fingernägel lang wachsen zu lassen und diese dann in Signalfarben zu bemalen, könnte dank einer amerikanischen Studie nun die Antwort erhalten: Lange Fingernägel deuten auf eine bessere Fruchtbarkeit hin. Frauen, die von Natur aus kräftige und längere Nägel haben, seien demnach im Durchschnitt wesentlich fruchtbarer als Frauen mit brüchigen und kurzen Nägeln.
Kunstnägel hatten keinen Einfluss auf die Fertilität.

Studie 5: Sünde, dein Name ist Weib!

Wären Frauen nicht durch Erziehung und gesellschaftliche Konventionen eher zur Enthaltsamkeit und Monogamie erzogen, wären sie das aktivere und promiskuitiviere Geschlecht. Verhaltensbiologen fanden überraschend heraus, daß Frauen genetisch eher zur Untreue neigen als Männer. Erklärbar sei das damit, daß Frauen eine breite Samenstreuung bevorzugen, um der natürlichen Selektion Vorschub zu leisten. Mit je mehr Männern die Frau während ihrer fruchtbaren Tage Geschlechtsverkehr habe, umso mehr steige auch die Möglichkeit, von den durchsetzungsfähigsten Spermien befruchtet zu werden.

Studie 6: Schöne Frau – kleiner Schwanz?

Attraktive Frauen lassen Penis schrumpfen! Männer, die längere Zeit mit attraktiven Partnerinnen liiert sind, büßen dadurch etwa 8% ihrer Penislänge ein. Zu diesem Ergebnis kam ein Medizinierteam, das eigentlich den Zusammenhang zwischen Penislänge und erhöhter Befruchtungsrate erforschen wollte. Dazu wurde eine Gruppe mit mehr als 1000 Teilnehmern langfristig untersucht und vermessen. Weshalb attraktive Frauen das männliche Geschlechtsteil zum Schrumpfen bringen, ist noch nicht bekannt.

Studie 7: War’n Witz, Baby…

Humorvolle Männer haben länger Geschlechtsverkehr! Männer, die ein breites Verständnis für Witz und Ironie haben, haben nach einer schwedischen Studie deutlich ausdauernden Geschlechtsverkehr. Eine mögliche Erklärung liegt darin, daß sich diese Männer weniger unter Druck setzten und demnach weniger Streßhormone produzieren würden. Witze während des Geschlechtsaktes wirkten dagegen eher sexverkürzend.

Studie 8: Lutsch mir das Hirn raus!

Oralverkehr macht dumm! Wer häufig Oralsex praktiziert, kann über einen längeren Zeitraum Gehirnzellen einbüßen und den Intelligenzquotienten absenken. Dies fanden – ausgerechnet – amerikanische Wissenschaftler in einer breit angelegten Studie unter tausenden Teenagern heraus. Möglicherweise verspiele man durch diese Sexualpraxis dauerhaft einen Fortpflanzungsvorteil, eruierten die Forscher, da Sex von der Natur nicht dazu erfunden worden sei, rein zum Vergnügen praktiziert zu werden. Oder anders gesagt: Wer ihn nicht da reinsteckt, wo er hingehört, wird abgestraft. Ob Analsex ähnliche Auswirkungen hat, wurde bislang noch nicht erforscht. Glaubt man der Begründung der Oralsexstudie, wäre dies die logische Konsequenz.

Studie 9: An den Herd, Frau!

Hausfrauen haben häufiger einen Orgasmus als berufstätige Geschlechtsgenossinnen! Was Eva Herman schon immer wußte, wurde nun durch ein deutsches Forscherteam bestätigt. Frauen, die keinen Beruf ausübten und ihre Erfüllung im Haushalt und der Mutterrolle suchten, hätten deutlich häufiger Orgasmen als Frauen, die täglich einer bezahlten Arbeit nachgingen. Die Erklärung liegt womöglich in der geringeren Streßbelastung der Hausfrauen. Allerdings sei nachweislich die Ausübung der Mutterrolle vergleichbar mit einem Posten im höheren Management, sagten die Forscher, weshalb allein die These mit dem niedrigeren Streßempfinden keine abschließende Erklärung des Phänomens sein könne.

Studie 10: Den Zahn ziehe ich dir!

Weisheitszähne wirken fruchtbarkeitsvermindernd! Bislang rätselte man über die Bedeutung der Weisheitszähne und hielt sie für ein Evolutionsopfer. Doch möglicherweise erfüllen Weisheitszähne tatsächlich eine biologische Aufgabe. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie sorgen die späten Zähne für eine verminderte Fruchtbarkeit. Dies läßt sich mit einer natürlichen Regulierung der Fortpflanzung erklären. Da die Weisheitszähne relativ spät herausgebildet werden, liegt die biologisch sinnvolle Fortpflanzungsphase schon in der Vergangenheit. Evolutionsbiologisch ist es nicht effektiv, sich nach dieser Phase noch zu vermehren. Das in unseren Breitengraden übliche Entfernen der Weisheitszähne hebt die natürliche Empfängnisverhütung übrigens auf.

Nun, wo habe ich gelogen, wo die Wahrheit gesagt? 

Eine unerforschte Woche wünscht Euch das blonde Alien. ;-)

Categories: Satire
Tags:

2 Antworten für “Sex-Faktor – das Unfassbare”

  1. [...] Und selbigen wünsche ich Dir beim Lesen von: Sex-Faktor – das Unfassbare. [...]

  2. Stefan sagt:

    War echt cool zu lesen, mich würde aber schon interessieren was wahr und falsch ist, vor allem “Studie 5: Sünde, dein Name ist Weib!”

    Habe beim lesen mal schön onaniert! Danke!

Hinterlasse einen Kommentar

Anzeige

Fotogalerie

Anmelden / Advanced NewsPaper by Gabfire Themes