"Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen“, heißt es im ersten Satz des Google-Unternehmensprofils. Mit "Google Home“ scheint man diesem hehren Ziel nun ein gutes Stück näher gekommen zu sein…
Nach dem durchschlagenden Erfolg von Google Earth und Google Street View plant man in der kalifornischen Ideenschmiede bereits den nächsten Coup. "Jetzt wollen wir endlich auch IN die Häuser“, erklärte CEO Eric Schmidt das Grundprinzip den jüngsten Google-Babys mit dem Codenamen "Google Home“.
Kernstück des Projekts sollen stecknadelgroße Überwachungskameras sein, welche Google-Mitarbeiter im Laufe der kommenden Monate in sämtlichen Gebäuden dieser Welt zu installieren gedenken. "Google Home fängt somit exakt dort an, wo Street View aufhört“, erläuterte Schmidt vor versammelten Pressevertretern den Zuwachs im Produktportfolio.
"Wer möchte nicht gerne in Echtzeit wissen, was seine Gattin alles mit dem Briefträger treibt oder welche perversen Internetseiten der eigene Nachwuchs heimlich ansurft?“, so Schmidt weiter. Zudem verwies er auf den bahnbrechenden Beitrag des Projekts zum Thema Energieeffizienz: "Wenn ich sehe, dass bei mir zuhause Licht brennt, fahre ich einfach noch mal heim und schalte es aus…“
Begeistert von Google Home zeigten sich in ersten Stellungnahmen auch die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) sowie der Verband deutscher Kleinkrimineller (VDK). Beide erhoffen sich durch die revolutionäre Technik enorme Einsparpotenziale. RTL kündigte darüber hinaus ein neues Sendeformat an, bei welchem sich der Kölner Sender in zufällig ausgewählte Wohn- und Schlafzimmer einklinken wird.
Leise Kritik an Google Home übten indes Datenschützer und Verbraucherschutzverbände. CEO Schmidt konterte die Bedenken der "ewig Gestrigen“ allerdings umgehend mit den markigen Worten "Don’t be evil!“
Für 2012 stellte der Vorstandsvorsitzende zudem eine weitere Neuerung in Aussicht. Bisheriger Arbeitstitel des Projekts: „Google DNA“.







Hi, hi großartig, da hast Du aber die Politik der schäbigen Ausrede prima eingefangen!
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