Das soziale Netzwerk “Facebook” hat stillschweigend seine Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen geändert, – und die haben es jetzt in sich!
Jedes Facebook-Mitglied, überlässt jetzt dem Netzwerk Facebook alle Rechte an eigenen Texten, Fotos, Videos, selbstkomponierten Musikstücken und anderen hochgeladenen Dateien des Mitglieds.
Facebook kann damit machen was es will. Zum Beispiel, Fotos an Zeitungen verkaufen (ohne dass das Mitglied, dem die Fotos gehören, etwas dafür bekommt!), Werbung damit treiben, Bilder der Nutzer als “Funny-Picture” verunstalten oder Nutzer-Videos ans Fernsehen verkaufen (z.B. an “Uups! Die Pannenshow” oder “TV Total”).
In den neuen Nutzungsbedingungen von Facebook heißt es, dass Facebook künftig sämtliche Daten, die der Nutzer hochgeladen hat “nutzen, kopieren, veröffentlichen, streamen, speichern, aufbewahren, veröffentlichen, übertragen, scannen, neu formatieren, ergänzen, bearbeiten, übersetzen, anpassen und verteilen”, sowie “abgeleitete Werke und Auszüge davon erstellen” kann.
Wer jetzt schnell seine privaten Fotos, Texte und Videos bei Facebook löscht, der kann trotzdem Pech haben, denn die “Vereinbarung” gilt “unwiderruflich, unbefristet, nicht-exklusiv, übertragbar, vollständig bezahlt und weltweit”.
Was das in der Realität bedeutet ist unvorstellbar skandalös: Stellen Sie sich vor, Sie wissen, dass eine gute Bekannte von Ihnen, ein paar nette Bikini-Fotos von sich im letzten Urlaub in ihr Facebook-Profil hochgeladen hat. Nach dem Lesen dieses Artikels informieren Sie sie über die neuen Nutzungsbedingungen des Netzwerkes, und sie löscht die Fotos bei Facebook. Zu spät. Zwar sind die Fotos jetzt im Profil Ihrer Bekannten nicht mehr zu finden, trotzdem liegen sie wohl noch auf dem Facebook-Server. Facebook kann nun – heute , morgen, oder in zwei Jahren – die Fotos z.B. an die BILD verkaufen (denn die Rechte sind ja “übertragbar”). – Die BILD sucht nämlich ein halbnacktes Mädchen für die Seite 1. Ihre Bekannte kann gegen den Abdruck Ihres Fotos nichts unternehmen, denn Sie hat alle Rechte an Facebook abgetreten. Geld bekommt sie für den Abdruck der Fotos auch nicht, selbst wenn Facebook dafür von der Zeitung einen fünfstelligen Betrag kassieren sollte, – denn in den Nutzungsbedingungen gelten die Rechte an den Nutzerdateien als “vollständig bezahlt”! Nett, oder?
Falls Sie zu den großen Poeten auf diesem Planeten zählen, sollten Sie Ihre Texte nicht unbedingt über Facebook Ihrem Freundekreis zugänglich machen. Facebook könnte die Texte nämlich sammeln und an einen Verlag verhökern. Wenn der dann mit Ihren Texten einen Bestseller herausbringt, werden Sie ziemlich wenig davon haben. da kommt doch Freude auf!
Die hier dargelegten Missbrauchsmöglichkeiten dürften noch die harmloseren sein. Wieder zeigt sich, dass man nicht zu sorglos mit seinen Daten im Netz hantieren sollte. – Wer haute noch Freund ist, kann morgen schon Feind sein und die Daten missbrauchen.
Der neue Feind der Facebook-Nutzer lautet Facebook.
Ich habe heute meinen Account dort gelöscht. Was machen Sie?







[...] hat seine Datenschutzbestimmungen mal eben verändert. Mitglieder treten alle Rechte an privaten Bildern, Videos oder Texten ab. Die Daten gehören [...]
Ganz schön krass. Erstaunlich, dass das viele gar nicht kümmert, was mit ihren Daten geschehen kann.
Nach großen Protesten der User hat Facebook zurückgerudert. Vorläufig sollen noch die alten Nutzungsbedingungen gelten.
facebook hat unser Archiv sadk info ohne Grund gelöscht und ist nicht mehr bereit unsere Seite wieder zu öffnen.
Unsere Mailadresse ist gesperrt unter facebook.
Steckt da Scientology dahinter?
Eure Ängste möcht ich haben…
Also mal ganz ehrlich Leute. Wer darüber jetzt schockiert ist lebt echt nicht auf dieser Erde. Glaubt Ihr allen ernstes, dass Facebook der einzige Internetanbieter ist der sowas macht? Ich wette das es viele so machen. Vielleicht weniger legal. Es ist immer mit einem Risiko verbunden sich im Internet zu “vermarkten”.
Ich bin mir dessen bewusst und gebe daher nie meine Adresse und nur selten meine Telefonnummer bekannt. Wenn meine Fotos für irgendwelche Zwecke verwendet werden ist es okay. Auch wenn ich nicht dafür bezahlt werde (Geld ist nicht alles). Es ist eine Ehre für mich, wenn Leute meine Fotos nehmen, aus welchen Gründen auch immer. Es heisst ich habe etwas was interessant ist.
Wenn ich Geld mit Fotos verdienen will, sende ich sie an Modelagenturen und lade sie nicht bei Facebook oder sonstigen Internet Plattformen hoch. Wer Angst hat man könnte seine Bilder verwenden, sollte keine hochladen, oder direkt auf dinge wie Facebook verzichten.
Und wenn (wie oben gesagt) die beste Freundin Fotos von Bikiniabenteuer hat, dann soll sie sie per e Mail an Ihre Freundin senden.
Also wie gesagt, wer sich noch über solche Dinge wundert die in dieser verqueren Welt laufen, sollte mal endlich die Augen öffnen. Wir sind doch schon längst Gläsern.
Saludos de España
M!KROPR!NZ
Hey Leute,
bin ganz bei Mikroprinz. Dann hat halt jemand meine Daten, na und? Meine Adresse steht auch im Telefonbuch, da kann auch jemand nachschaun wenn er will.
Ja, und ich glaube meine Fotos will auch keiner sehen.
So schnell werd ich dann doch leider nicht berühmt werden, dass ich zu befürchten hätt, dass jemand meine privaten Bilder verhökert.
)
So, und jetzt geh’ ich und poste ein Gedicht auf meine Pinwand!
und wenn das je so war bei facebook … momentan findet man zb aus deiner zitatliste hier:
“nutzen, kopieren, veröffentlichen, streamen, speichern, aufbewahren, veröffentlichen, übertragen, scannen, neu formatieren, ergänzen, bearbeiten, übersetzen, anpassen und verteilen”
nur noch veröffentlichen, speichern, übertragen, bearbeiten.. und das in einem ganz anderen kontext ..
und wirklich .. wer denkt nachdem er ca 50 % seiner daten nur noch online gespeichert hat, oder sie auf ca 25-50 webseiten aus welchen gründen auch immer eingegeben hat, und dann meint das das internet nichts von ihm enthält und gefunden werden kann und wird, der sollte sich vielleicht mal ernsthaft überlegen, was er da eigentlich für ein medium benutzt und wie es funktioniert.
oder am besten einfach gleich seinen internetanschluss kündigen, das telefon gleich mit und wieder anfangen briefe zu schreiben.
schließlich logt unser lieber staat ja inzwischen alles was wir so an datenverkehr durch unsere telefonleitungen jagen brav mit und speichert es auch noch ganz ordentlich ab.
wer da noch denkt das das internet “anonym” macht .. der is noch nicht in der gegenwart angekommen…
so in diesem sinne viel spaß beim googeln ..:D
(leute mit nem googlekonto sollten mal in sein Webprotokoll unter den einstellungen schaun
)