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	<title>Frankfurter Magazin &#187; Satire</title>
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	<description>Das Magazin aus Frankfurt für Nachrichten, Kultur, Lifestyle und Satire</description>
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		<title>Sensation: Die LomoGoggles Brille zeigt nur analoge Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 12:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiner Hänsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[LomoGoggles]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist die Erfindung des Jahres: Die LomoGoggles Brille von Lomography lässt einen nur analoge Dinge sehen. Alles Digitale verschwindet wie von Geisterhand. Da kann man getrost sein Smartphone und seinen Digitalfernseher wegwerfen! Es ist an der Zeit die Welt mit analogen Augen zu sehen. Mit dem brandneuen LomoGoggles sieht man alles um einen herum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Es ist die Erfindung des Jahres: Die LomoGoggles Brille von Lomography lässt einen nur analoge Dinge sehen. Alles Digitale verschwindet wie von Geisterhand.</h4>
<p style="text-align: justify;">Da kann man getrost sein Smartphone und seinen Digitalfernseher wegwerfen! Es ist an der Zeit die Welt mit analogen Augen zu sehen. Mit dem brandneuen LomoGoggles sieht man alles um einen herum wahrhaft analog und das ganze 24 Stunden lang, für immer und ewig. Weg mit all diesen digitalen Ablenkungen, LomoGoggles wird das Leben von uns allen erleichtern und einen zudem noch verdammt cool aussehen lassen!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.frankfurter-magazin.de/wp-content/uploads/2013/04/LomoGoggles-Sample-Photo-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10126" alt="LomoGoggles Sample Photo 2" src="http://www.frankfurter-magazin.de/wp-content/uploads/2013/04/LomoGoggles-Sample-Photo-2.jpg" width="600" height="206" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">LomoGoggles funktioniert dank innovativer Technologie, entwickelt von einem Team analoger Spezialisten. Goggles hilft einem, digitale Objekte aus deinem Sichtfeld auszublenden und somit nur noch das Analoge in seiner schönsten Form wahrzunehmen. Mit LomoGoggles kann man zurückkehren in ein Zeitalter in dem alles einfacher, entspannter und schöner war.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.frankfurter-magazin.de/wp-content/uploads/2013/04/LomoGoggles-Sample-Photo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10124" alt="LomoGoggles Sample Photo" src="http://www.frankfurter-magazin.de/wp-content/uploads/2013/04/LomoGoggles-Sample-Photo.jpg" width="600" height="318" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bestellen kann man die Brille ab heute, 1. April 2013 hier: <a title="Bestellen" href="http://www.lomography.de/magazine/news/2013/04/01/du-suchst-nach-lomogoggles-echt-jetzt-april-april?utm_campaign=nl_april_fools_de&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter" target="_blank">Bestellen</a></p>
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		<title>Sexuelle Belästigung: Rainer Brüderle bricht sein Schweigen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 10:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Laurig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Brüderle]]></category>
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		<category><![CDATA[sexuelle Belästigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach tagelangem Schweigen hat Reiner Brüderle endlich sein Schweigen gebrochen und sich zu den Beschuldigungen der sexuellen Belästigung geäußert. Dabei erhebt er schier unglaubliche Vorwürfe gegen die &#8220;stern&#8221;-Reporterin, die ihn der sexuellen Belästigung bezichtigt hat. Nach Angaben des FDP-Spitzenkandidaten, soll die 29 jährige Journalistin ihn mit ihrer vorwitzigen, selbstbewussten Art dermaßen bedrängt haben, dass er aus [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach tagelangem Schweigen hat Reiner Brüderle endlich sein Schweigen gebrochen und sich zu den Beschuldigungen der sexuellen Belästigung geäußert. Dabei erhebt er schier unglaubliche Vorwürfe gegen die &#8220;stern&#8221;-Reporterin, die ihn der sexuellen Belästigung bezichtigt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Angaben des FDP-Spitzenkandidaten, soll die 29 jährige Journalistin ihn mit ihrer vorwitzigen, selbstbewussten Art dermaßen bedrängt haben, dass er aus totaler Verunsicherung heraus nur noch auf ihre Brüste starren konnte. Brüderle, der der wortgewandten und emanzipierten Dame völlig wehrlos gegenüberstand, sieht sich in dieser Debatte daher als Opfer und nicht als Täter.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Wenn man durch eine wesentlich jüngere Frau in solch einer Form interllektuell (sic!) belästigt wird, weiß man gar nicht, wie man reagieren soll&#8221;, so Brüderle. Schließlich sei er ein derart aggressives und rücksichtsloses Verhalten von weiblichen Personen nicht gewohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut einer sehr beunruhigenden Statistik treten solch skandalösen Zwischenfälle immer häufiger auf. &#8221;Nicht ohne Grund beschäftigt die FDP keine Frauen in führenden Positionen&#8221;, setzte sich der geschädigte und sichtlich angeschlagene Brüderle zur Wehr. Die Anschuldigungen des 67-jährigen Politikers haben derzeit eine hitzige Diskussion über die Gefährdung der Wirtschaft durch intelligente Frauen entfacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine aktuelle Studie hat nun belegt, dass 84% der Deutschen das Verhalten der jungen Reporterin als absolut inakzeptabel empfinden und dass diese Schmach gegen den treuen, unschuldigen FDP-Mann unbedingt Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Brüderles Anwälte prüfen nun rechtliche Schritte gegen die kecke, scheinbar übermütige Journalistin.</p>
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		<title>Dschungelcamp: Olivia Jones lüftet brisantes Geheimnis um Verhältnis zu Wowereit</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 17:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiner Hänsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungelcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Ich bin ein Star - Holt mich hier raus]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Wowereit]]></category>
		<category><![CDATA[Olivia Jones]]></category>
		<category><![CDATA[RTL]]></category>
		<category><![CDATA[Sonja Zietlow]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit vergangenen Sonntag, rätseln die Zuschauer der RTL-Sendung &#8220;Ich bin ein Star &#8211; Holt mich hier raus!&#8221;, welche Beziehung der/die/das Transe Olivia Jones zu Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hat. Auch die (Springer-) Presse (BILD, WELT) ist spitz auf die beiden. Was war passiert? Die Kandidaten des Dschungelcamps hatten mal wieder ein Rätsel zu lösen. Eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: justify;">Seit vergangenen Sonntag, rätseln die Zuschauer der RTL-Sendung &#8220;Ich bin ein Star &#8211; Holt mich hier raus!&#8221;, welche Beziehung der/die/das Transe Olivia Jones zu Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hat. Auch die (Springer-) Presse (BILD, WELT) ist spitz auf die beiden.</h5>
<p style="text-align: justify;">Was war passiert? Die Kandidaten des Dschungelcamps hatten mal wieder ein Rätsel zu lösen. Eine der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten lautetet &#8216;Wowereit&#8217;. Die Zuschauer sahen und hörten, wie daraufhin Kandidatin Iris Katzenberger sich an Olivia Jones wandte und sie fragte: <em>&#8220;Wowereit, ist das nicht dein&#8230;?&#8221;</em> Worauf Olivia entgegnete: <em>&#8220;Ja, das war nur ein Mal&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Diese völlig belanglose Szene, die eigentlich keine Sau interessierte, wurde dann von BILD und WELT (&#8220;Was lief zwischen Klaus Wowereit und Olivia?&#8221;) aufgegriffen. Auch das interessierte keine Sau, was schließlich Herrn Wowereit so ärgerte, dass der seine Anwälte beauftragte, rechtliche Schritte gegen das Dschungelcamp zu prüfen. Dadurch bekam der Sachverhalt endlich die mediale Aufmerksamkeit die Herr Wowereit sich wünschte und der kleine Dschungeldialog zwischen Mutter Katzenberger und und Herr/Frau Jones ist nun überall zu lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wir heute aus vertraulicher Quelle bei RTL erfahren haben, gab es am nächtlichen Lagerfeuer im Dschungelcamp ein weiteres Gespräch zwischen Frau Katzenberger und der/die/das Olivia, bei der das Olivia das Geheimnis um die Beziehung zu Klaus Wowereit lüftete. Noch scheint man sich bei RTL jedoch nicht sicher zu sein, das brisante Gespräch auch wirklich auszustrahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut unseres Insiders soll der Dialog aber wie folgt verlaufen sein:</p>
<p style="text-align: justify;">Mama Katzenberger: <strong>&#8220;Wowereit, ist das nicht dein&#8230;</strong> Bauleiter gewesen, als du dir vor ein paar Jahren ein Haus im Grünen bauen wolltest?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Olivia Jones: <strong>&#8220;Ja, das war nur ein Mal&#8230;</strong> und dann nie wieder. Der ist als Bauleiter ja völlig überfordert. Das Haus wurde einfach nicht fertig. Ständig wurde die Fertigstellung verschoben, Bäume im Garten wurden falsch gepflanzt und Rauchmelder funktionierten nicht. Das war richtig großer Scheiß, was der da gemacht hat. Das Haus ist jetzt eine Bauruine&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Mama Katzenberger: &#8220;Ach, echt?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Olivia Jones: &#8220;Ja echt. Ich gebe dem nie mehr so einen Job. Wenn mal halt Freunden einen Gefallen tun will&#8230; Ich hätte mit dem Klaus lieber &#8216;ne heiße Nummer schieben sollen, da hätten wir beide mehr von gehabt!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ob RTL den umstrittenen Dialog ausstrahlt ist ungewiss. Der Sender war auf Anfrage zu keiner Stellungnahme bereit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alle Infos zu &#8220;Ich bin ein Star &#8211; Holt mich hier raus!&#8221; im Special bei RTL.de:</strong> <a title="RTL" href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html" target="_blank">http://www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html</a></p>
<pre style="text-align: justify;"><em>Foto: (c) RTL</em></pre>
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		<title>Flughafen Berlin-Brandenburg: Abriss ist beschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 10:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiner Hänsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[1000 Bäume]]></category>
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		<category><![CDATA[Flughafen Berlin-Brandenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Länderfinanzausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Tegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun scheint es amtlich zu sein. Der Katastrophenflughafen Berlin-Brandenburg wird wohl abgerissen. Zu viele Pannen und Fehler machen einen Weiterbau unwirtschaftlich. Eine Eröffnung des Flughafens wäre vor 2035 nicht möglich, so ein Experte, und dann wäre die ganze Technik praktisch schon wieder veraltet. Die Pannenserie beim Hauptstadtflughafen nimmt einfach kein Ende. Erst diese Woche stellte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun scheint es amtlich zu sein. Der Katastrophenflughafen Berlin-Brandenburg wird wohl abgerissen. Zu viele Pannen und Fehler machen einen Weiterbau unwirtschaftlich. Eine Eröffnung des Flughafens wäre vor 2035 nicht möglich, so ein Experte, und dann wäre die ganze Technik praktisch schon wieder veraltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pannenserie beim Hauptstadtflughafen nimmt einfach kein Ende. Erst diese Woche stellte sich heraus, dass 1000 Bäume falsch gepflanzt wurden. Der zuständige Landschaftsgärtner Klaus W. gab Auskunft, dass er keine exakten Anweisungen bekommen habe, wo er die Bäume denn hinpflanzen solle. Er entschied sich daher eigenmächtig <em>&#8220;diese großen, breiten, kerzengeraden Straßen auf dem Flughafen&#8221;</em> zu bepflanzen und <em>&#8220;als Alleen zu gestalten&#8221;</em>. Dass der Landschaftsgärtner damit die Start- und Landebahnen mit Bäumen versah, war ihm anscheinend nicht bewusst. Auch der Grünstreifen, den der Gärtner sich als <em>&#8220;schöne Fahrspurtrennung&#8221;</em> hat einfallen lassen, muss wieder rückgebaut werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Überhaupt scheinen die meisten Firmen, die am Bau des Flughafens beteiligt sind, die Sache nicht so ganz ernst zu nehmen. So sind wohl die meisten davon ausgegangen, dass der Flughafen nur ein Spaß- und Partyobjekt sei und eher als <em>&#8220;Deko&#8221;</em> für Berlin gedacht sei.  &#8211; Diesen Eindruck hätte zumindest der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Wowereit in Gesprächen und bei Besuchen der Baustelle hinterlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wowereit, der nebenberuflich auch Bürgermeister von Berlin sein soll, meinte dazu: <em>&#8220;Ja, die Sache ist ein klein wenig aus dem Ruder gelaufen. Jetzt kostet das halt ein wenig mehr. &#8211; Das kann uns in Berlin im Prinzip zwar egal sein, ist aber natürlich unangenehm für die Hessen und Bayern, die den ganzen Scheiß ja schließlich bezahlen&#8230;&#8221; </em></p>
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		<title>Und die Welt geht doch unter&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 08:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annelie Jagenholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Bolon Yokte]]></category>
		<category><![CDATA[Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Baktun-Zyklus der Mayas soll die Welt am 21. Dezember 2012 untergehen. Die alten Mayas waren kluge Köpfe einer Hochkultur, verstanden sich auf mathematisch genaue Berechnungen. Auf einer uralten Steintafel, die in Tortugero am Golf von Mexiko gefunden wurde, fand sich die besagte Inschrift, die davon berichtet, dass Bolon Yokte, der Maya-Gott der Schöpfung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nach dem Baktun-Zyklus der Mayas soll die Welt am 21. Dezember 2012 untergehen. Die alten Mayas waren kluge Köpfe einer Hochkultur, verstanden sich auf mathematisch genaue Berechnungen. Auf einer uralten Steintafel, die in Tortugero am Golf von Mexiko gefunden wurde, fand sich die besagte Inschrift, die davon berichtet, dass Bolon Yokte, der Maya-Gott der Schöpfung und des Krieges, an diesem besagten Tag zurückkehrt und mit ihm die Welt untergeht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9704"></span>Bei der jetzigen Entwicklung der Welt scheint die Prophezeiung aufzugehen. So mancher wird sich noch einmal ordentlich verschuldet und das Leben in vollen Zügen genossen haben. Die Banken, die in zittrigen Klauen ihre Kredite verteilen, befürworten die Vorhersage und setzen gleichzeitig darauf, dass alles beim Alten bleibt. Reisebüros nutzen die Gelegenheit und bieten Pauschalreisen an die Orte an, an denen der Mensch vor dem Weltuntergang sicher ist. Sekten versammeln sich und bereiten sich vor. Ein Chinese baut sich eine Kugel, in der er überleben will. Im Großen und Ganzen aber geht das Leben seinen Gang und die Gewinnspanne der Kaufhäuser und Geschäfte zeigt auch gegen Ende des Jahres keine Einbußen. Der Mensch rechnet also mit dem Überleben.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine geheime Organisation konnte nun mittels einer noch nicht auf dem Markt bekannten Technik ein Gespräch zwischen zwei Mayas rekonstruieren, das Aufschluss gibt, was es mit der 1300 Jahre alten Steinplatte auf sich hat.<br />
Sie wurde anscheinend von zwei Auserwählten gefertigt, dem damaligen Herrscher Bahlam Ajaw und einem seiner Seher. Beide hockten zu dieser Zeit im Observatorium und blickten zum Himmel, schüttelten die schweren Köpfe und suchten einen Weg, das Unausweichliche aufhalten zu wollen.<br />
&#8220;Siehst du, was geschieht?&#8221; grunzte Bahlam Ajaw. &#8220;Was wir aufgebaut haben, die Feinheit unserer Kultur, der bewusste Umgang miteinander und die Liebe zum Leben, die Berechnungen und das Wissen über die Zukunft, all das wird ganz einfach verschwinden, wird dem Menschen einer Jahrhunderte späteren Generation völlig abhandenkommen.&#8221;<br />
Der Maya-Seher sah seinen Herrscher betrübt an:<br />
&#8220;Das kann nicht sein, weiser Herrscher. Der Mensch wird doch unser Wissen nutzen können, wird sich weiterentwickeln, besser werden. Was haben wir heute schon für Möglichkeiten? So gut wie keine. Die aber werden sich ihren Boden schaffen, werden darauf wunderbare Dinge errichten &#8230;&#8221;<br />
&#8220;&#8230; durch die sie sich ins Nichts stürzen. Jawohl.&#8221;<br />
Bahlam Ajaw faltete die Hände zu einem Tempel.<br />
&#8220;Glaube mir, mein Freund, all das Wissen werden sie gegen sich selbst kehren. Sie werden nach Dingen streben, die sie immer weiter von sich selbst entfernen. Sie werden ihr Ich dermaßen aufblähen, ihr Ego in gläsernen Scheiben spiegeln, vergessen, wer sie sind, die materielle Welt als einzige anerkennen, dass zu leben in jener Zeit nur noch Zeitverschwinden sein wird.&#8221;<br />
Der Seher ließ sich mutlos in die Hocke fallen und zeichnete die Buchstaben TZAB in den Staub, die für das Sternenbild der Pleyaden standen. Daraufhin blickte er wieder auf.<br />
&#8220;Dann müssen wir etwas schaffen, was sie von diesem Weg abbringt.&#8221;<br />
&#8220;So ist es, mein guter Freund&#8221;, antwortete ihm der Herrscher, erhob sich und streckte sich. &#8220;Warum verkünden wir ihnen nicht, dass die Welt im Jahre 2012 untergehen wird?&#8221;<br />
&#8220;Das ist genügend Zeit, aber was soll das nützen?&#8221;<br />
&#8220;Die Tafel wird entschlüsselt werden, die wir behauen. Sie werden rechtzeitig wissen, was geschehen kann und die notwendigen Schritte einleiten, damit ihre Welt bewahrt wird. Sie werden sich bis dahin wieder bewusstmachen, was der Wert des Lebens ist.&#8221;<br />
&#8220;Und wie genau werden wir das anstellen?&#8221;<br />
&#8220;Welcher Gott kann ihnen das richtige Gesicht zeigen?&#8221;<br />
Der Seher überlegte kurz:<br />
&#8220;Ich würde sagen, Bolon Yokte ist dafür hervorragend geeignet.&#8221;<br />
&#8220;Dann lass eine Tafel behauen und spreche dort von seiner Rückkehr. Und bitte nicht zu kompliziert. Schön einfach, damit keine Missverständnisse aufkommen.&#8221;<br />
Der Seher nickte, schickte sich an, das Observatorium zu verlassen, drehte sich am Ausgang noch einmal zum Herrscher um.<br />
&#8220;Und der Mensch der Zukunft wird verstehen?&#8221;, fragte er hoffnungsvoll.<br />
&#8220;Sicher wird er das&#8221;, antwortete Bahlam Ajaw ernst. &#8220;Er ist doch nicht blöd.&#8221;</p>
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		<title>Phantominsel &#8220;Sandy Island&#8221; gehört zu Bielefeld</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 13:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiner Hänsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeldverschwörung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandy Island]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Phantome auf vielen Landkarten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Wie verschiedene Medien berichten, hat sich auf etlichen Landkarten ein &#8220;Fehler&#8221; eingeschlichen. Östlich von Australien ist bei Google Earth, Google Maps und anderen Kartenanbietern eine Insel mit Namen &#8220;Sandy Island&#8221; zu finden.</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Fehler wurde durch eine Forscherin der Universität Sydney entdeckt. Experten sind der Meinung, dass es sich bei der Insel um eine absichtliche Manipulation handelt, um aufzudecken, wer unerlaubte Kopien vom Ausgangs-Kartenmaterial macht um diese Kopien für die eigenen Landkarten zu verwenden. &#8211; Dieser Trick, um Plagiateure zu erkennen, wurde vor einigen Jahrzehnten in Deutschland erfunden und erst Mitte der Neunziger aufgedeckt.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Vorbild Bielefeld</h4>
<p style="text-align: justify;">Bis dahin glaubten die meisten Bundesbürger, dass es eine Stadt mit dem Namen Bielefeld gebe, da diese in verschiedenen Atlanten eingezeichnet war. Im Jahre 1994 fiel es dann immer mehr Menschen auf, dass niemand irgend jemanden aus Bielefeld kannte und sich auch niemand finden konnte, der schon einmal in Bielefeld war oder Bielefeld mit eigenen Augen gesehen hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis heute fehlt jeglicher Beweis, dass diese Phantomstadt existiert. &#8211; Und damit dürfte die Phantominsel &#8220;Sandy Island&#8221; eindeutig zum Stadtgebiet von Bielefeld gehören.</p>
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		<title>Nach Ärger um YouTube: GEMA plant neue Abgabe</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 16:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raymund Krauleidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Ticker]]></category>
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		<category><![CDATA[VG Wort]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Diskothekenbetreibern müssen sich bald auch Eigenheimbesitzer und Häuslebauer auf höhere Kosten einstellen. Grund dafür ist ein neues Abgabemodell der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, plant die GEMA ab Januar 2013 eine sogenannte &#8220;Nasszellenabgabe&#8221;. Diese soll beim Kauf von Bade- und Duschwannen sowie entsprechendem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;"><strong>Neben Diskothekenbetreibern müssen sich bald auch Eigenheimbesitzer und Häuslebauer auf höhere Kosten einstellen. Grund dafür ist ein neues Abgabemodell der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA).</strong></h4>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9657"></span>Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, plant die GEMA ab Januar 2013 eine sogenannte &#8220;Nasszellenabgabe&#8221;. Diese soll beim Kauf von Bade- und Duschwannen sowie entsprechendem Zubehör fällig werden und  je nach Artikel zwischen 30 Cent (für Badvorleger) und 237,80 Euro (für Whirlpools und Luxuswannen) betragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Grund für die neue Abgabe wird zum einen die Tatsache angeführt, dass über 80% aller Deutschen in der Badewanne bzw. unter der Dusche singen (zu 89,3% geben sie dabei Lieder von noch lebenden Komponisten zum Besten, wie eine von der GEMA beauftragte Studie in 1.000 repräsentativ ausgewählten Badezimmern belegt). Zudem rechtfertigte ein GEMA-Sprecher die geplante Maßnahme mit den Worten: &#8220;Wir machen es insbesondere auch deshalb, weil wir es können!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Was die GEMA alles kann, hat sie in den letzten Jahren schon mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt: <a href="http://www.konsumer.info/?p=25216" target="_blank">Kindergärten abmahnen</a>, Abgaben für Speichermedien <a href="http://www.n-tv.de/technik/USB-Sticks-kosten-bald-viel-mehr-article6350941.html" target="_blank">um 1850% erhöhen</a> oder das Internet nahezu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0wipthgHjeA" target="_blank">unbrauchbar</a> machen – um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Verband der kunststoffverarbeitenden Industrie übte indes Kritik an der neuen Nasszellenabgabe und kündigte an, das Sortiment demnächst um GEMA-freie Bade- und Duschwannen erweitern zu wollen. Hierbei müssen sich die Käufer verpflichten, bei der täglichen Körperpflege ausschließlich Lieder von Komponisten zu intonieren, die bereits seit mehr als 70 Jahren tot sind. Als Erleichterung sollen den Wannen Liederbücher mit Stücken von Walther von der Vogelweide und Robert Schumann beigelegt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kleiner Wermutstropfen: Wer sich für eines dieser Modelle entscheidet, muss jederzeit mit unangekündigten Kontrollbesuchen von GEMA-Mitarbeitern im heimischen Badezimmer rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gerücht, dass die VG-Wort (das Pendant der GEMA für die schreibende Zunft) analog dazu plane, künftig auch Toilettenschüsseln mit einer Abgabe belegen zu wollen, erwies sich unterdessen als falsch. Wie ein Sprecher des Vereins mitteilte, hält man dies für eine &#8220;ziemliche Scheiß-Idee&#8221;.</p>
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		<title>Apple gibt bekannt: iPad mini für 129 Euro und mit Telefonfunktion</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 13:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiner Hänsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
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		<description><![CDATA[Völlig überraschend hat Apple die angekündigte Keynote für das iPad mini vorgezogen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Völlig überraschend hat Apple die angekündigte Keynote für das iPad mini vorgezogen und bat heute Entwickler, Analysten und die Presse zum Empfang.</h4>
<p style="text-align: justify;">Unter dem Motto &#8220;We&#8217;ve got a little more to show you&#8221; präsentierte Apple Chef Tom Cook dem freudig überraschten Publikum heute das iPad mini. &#8211; Und das hat es wirklich in sich!</p>
<p style="text-align: justify;">Während Amazon, Samsung und andere schon lange mit deutlich handlicheren und kleineren Tablet-Computern punkten, war Apple lange Zeit in Zugzwang. &#8211; Nicht zuletzt deshalb, weil der verstorbene Steve Jobs sich immer wieder gegen eine kleinere Variante des erfolgreichen Tablets gewandt hatte.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Apple punktet gegenüber Amazon und Samsung</h4>
<p style="text-align: justify;">Bei der heutigen Vorstellung des iPads mini konnte Apple allerdings mehrfach punkten. Denn Apple ist es gelungen, die kleineren Maße der Amazon- und Samsung-Tablet-Computer noch einmal zu unterbieten und wirklich ein schickes Gerät auf den Markt zu bringen. So besitzt der Retina-Display-Sensorbildschirm des iPad mini eine Auflösung von 1136 × 640 Pixel bei einer Diagonale von 4 Zoll. Das entspricht einer Pixel Dichte von 326 Pixel pro Zoll. Das gesamte Gerät ist gerade mal 123,8mm x 58,6mm x 7,6mm (H x B x T) groß und besitzt damit dieselben Maße wie das aktuelle iPhone 5.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Tim Cook ist stolz auf bahnbrechende Entwicklung</h4>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Wir sind stolz auf diese bahnbrechende Entwicklung&#8221;, gab Tim Cook bekannt, &#8220;wir hätten es selbst nicht für möglich gehalten, die geballte Technik des iPad in dieses Format packen zu können.&#8221;</p>
<h4 style="text-align: justify;">Telefonfunktion für das iPad mini</h4>
<p style="text-align: justify;">Doch damit hatte Cook noch lange nicht sein Pulver verschossen. Die wirklich große Überraschung für die Apple-Gemeinde kam dann postwendend. Süffisant fragte Cook ins Publikum: &#8220;Was machen die Leute eigentlich mit ihren Amazon- und Samsung-Tablets? Meist lesen sie damit eBooks, schauen Filme an oder spielen Games. Wäre es nicht praktisch, wenn man mit seinem Pad auch telefonieren könnte? Das kann man aber mit diesen Tablets nicht. Sie sind zwar klein, aber immer noch zu groß und zu unhandlich zum telefonieren. Das iPad mini 1.0 wurde von uns so konzipiert, dass man auch bequem mit ihm telefonieren kann!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Da war dann die Katze aus dem Sack. Unter dem tosenden Beifall des Publikums, gab Cook bekannt, dass das iPad mini die Mobifunkstandards GSM, EDGE, UMTS, HSDPA, DC-HSDPA, HSPA+, HSUPA, CDM2000 und LTE beherrsche und eine Nano-Simkarte aufnehmen könne.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Preis lässt Konkurrenz alt aussehen</h4>
<p style="text-align: justify;">Vor allem den Analysten im Publikum verschlug es die Sprache, als Cook auf den Preis des iPad mini zu sprechen kam. Apple will auch hier die Konkurrenz hinter sich lassen und  das iPad mini ab 10. Dezember 2012 weltweit zum Preis von umgerechnet 129,- Euro anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wird sich Apple auf ein hübsches Weihnachtsgeschäft freuen können.</p>
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		<title>Wir sind Friedensnobelpreis!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 08:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rohowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensnobelpreis]]></category>
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		<category><![CDATA[Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>

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		<description><![CDATA[Freudentaumel! Die EU hat den Friedensnobelpreis gewonnen! ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Freudentaumel! Die EU hat den Friedensnobelpreis gewonnen! <span id="more-9620"></span>Sie und ich, er und es, wir und ihr und nochmal sie! Denn die EU, resp. Europa, das sind seine Bürger, wie unsere Politiker immer so schön sagen. Den Titel Bürger (die Zulassung als Mensch zur Gesellschaft) darf jeder führen, und die meisten Europäer tun dies nun mit einem Orden an der Brust.<br />
Oder, wie der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, zügig twitterte, und wir es ja alle gelesen haben: der Nobelpreis für die EU sei eine große Ehre für alle 500 Millionen Bürger.<br />
Kanzlerin Angela Merkel fand das wie immer eine &#8220;wunderbare Entscheidung&#8221;.<br />
Und mal ehrlich – wer hat die Ehre am meisten verdient? Natürlich wir Deutschen. Wir buttern nicht<br />
nur am meisten in die EU und ihre diversen Rettungsschirme hinein, sondern wir sind auch ausdrücklich in der Preis-Begründung der Nobel-Jury benannt. Ok, auch die Franzosen, wegen der Aussöhnung. Griechenland, Spanien und Portugal wurden durch die EU zur Demokratie gezwungen, Montenegro, Serbien und der Türkei steht die Aussöhnung noch bevor.<br />
Immerhin hat Deutschland die Grundlagen für die Aussöhnung gelegt, indem es Frankreich ständig angegriffen hat.<br />
Und, Zitat in der Preis-Begründung: &#8220;Der Fall der Berliner Mauer machte den Beitritt möglich für mehrere zentral- und osteuropäische Staaten. Dadurch wurde eine neue Ära der europäischen Geschichte eingeleitet.&#8221;<br />
Ja, wer hat sie denn zu Fall gebracht, die böse Mauer? Doch wohl kein Franzose oder Grieche, und erst recht keiner von den Profiteuren!<br />
Praktizieren wir seitdem nicht im eigenen Lande die &#8216;Bruderschaft der Nationen&#8217; wie Alfred Nobel dies für die Vergabe des Friedenspreises 1895 in seinem Testament festgelegt hat? In welchem anderen Land Europas dürfen Ossis die beiden höchsten Staatsämter bekleiden?<br />
Keine Frage:<br />
Nach &#8220;Wir sind Kanzler!&#8221;, &#8220;Wir sind Papst!&#8221; und &#8220;Wir sind Weltmeister!&#8221; (fast) sind wir jetzt auch noch Friedensnobelpreisträger,  - jedenfalls die wahren Empfangsberechtigten!<br />
Also auf am 10. Dezember nach Oslo (nicht nach Stockholm, dort werden nur die Fachidioten prämiert)! Jetzt rächt es sich, dass die Nordvölker so schwach im Fußball sind, und keine großen Stadien haben. Hierzulande kann der Erstsemester-Rekord wenigstens im Niedersachsen-Stadion immatrikuliert werden. Das Ullevaal-Stadion in Oslo fasst nur 25.000 Besucher. Ist aber wiederum gut für die Knete. Der Friedensnobelpreis ist derzeit mit etwas mehr als 8 Millionen schwedische Kronen dotiert, das sind knapp eine Million Euro, also 40 Euro für jeden, der anreist. Nicht auszudenken, wenn das Geld mit der Post käme. Dann würde der eine Cent, den jeder Bundesbürger erhielte, schon vom Porto aufgefressen.</p>
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		<title>Männer die auf Ziegen fallen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Kitzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik/Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Extremsportler]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Baumgartner]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprung]]></category>
		<category><![CDATA[Stratosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinnfreie Tätigkeiten im Leben]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer den Sprung von Felix Baumgartner im Internet oder Fernsehen gesehen hat, der wird sich fragen, ob das jetzt der Startschuss zu ganz neuen Dimensionen im Extremsport gewesen ist. Sucht man nach wirklich sinnfreien Tätigkeiten im Leben, dann ist der Sprung aus dem Weltall vielleicht der Anfang zu noch mehr Freizeitbeschäftigungen, die zwar ganz schnell das Leben kosten können, die aber auch durch keinerlei Sinn und Zweck auffallen. Da fragt sich vielleicht so manche Mutter in Afrika, warum für die Planung und Durchführung solch tollkühner Pläne viel Geld ausgegeben wird und warum ihre Kinder verhungern müssen, obwohl Mittel für die Nahrung für die Kleinsten und Schwächsten dieser Welt vorhanden gewesen wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wäre es denn mal Herr Baumgartner, wenn sie als Herausforderung in aller Welt Spenden für die Hungernden der Welt gesammelt hätten, anstatt 5 Jahre Planung für eine Aktion zu verschwenden, die keinerlei Nutzen für diese Welt bedeutet hat. Das wäre natürlich nicht so spektakulär als wenn man sich bis ins Weltall schießen lässt, aber es wäre eine nützliche Tat gewesen und keine Verschwendung von Zeit und Mitteln. Immer höher, immer schneller heißt wohl die Parole, aber ist es wirklich notwendig der Jugend in aller Welt vorzugaukeln, dass man mit solchen Freizeitbeschäftigungen zum Helden aufsteigen kann. Besieht man sich die neuesten Machwerke aus Hollywood, dann ist es an der Zeit, dass die Welt wieder zu neuen Superhelden aufschauen kann. So kann jetzt die Frage die Menschheit beschäftigt, wie man diesen Sprung noch toppen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder ist dies einfach eine Zeit, wo der Mensch das Nutzlose wirklich dringend braucht. Ist es notwendig, dass man sich mit Dingen die die Menschheit nicht braucht abzulenken versucht. So kann die Eurokrise besser ertragen werden und auch das eigene Leid ist nicht mehr so wichtig, wenn Herr Baumgartner einfach mal aus einer Höhe von 39 Kilometern im freien Fall auf die Erde zurast. So lasst uns sofort den nächsten Superhelden finden und der könnte noch tollere Weltrekorde vollbringen. Vielleicht sollten aber auch die Großen der Politik hier mal was für die Unterhaltung der Massen tun, &#8211; und warum springen dann nicht einfach mal Frau Merkel und Herr Steinbrück aus der Höhe ab und erleichtern uns so den Wahlkampf, denn wer unten heil ankommt, der wird Bundeskanzler.</p>
<p style="text-align: justify;">So könnte an Herrn Baumgartners Absprungstelle ein neuer Dauerabsprungpunkt errichtet werden und immer wenn wieder Wahlen anstehen, dann springen die Kandidaten und der Wähler kann sich die Mühe des stimmzettelausfüllens einfach mal sparen. Und erst die Kandidaten für all die gut bezahlten Direktorensessel dieser Welt. Wer diesen Sprung nicht wagt, der sollte erst gar nicht als geeignet für so einen Posten angesehen werden. Und natürlich kann man dann unter zwei Varianten wählen, denn ob man ohne oder mit Fallschirm den Sprung wagt, lässt die Zuschauern noch mehr begeistert zuschauen und bringt die jeweiligen Sponsoren noch mehr in die Schlagzeilen. Der betreffende Mensch hat aber die absolute Gewissheit, dass er diese Methode des Selbstmordes garantiert nicht überleben kann und vorher aber noch den Kick seines Lebens hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Abgang der feinsten Art und immer kann man sich der Begeisterung der Massen sichern sein. Aber vielleicht wird es doch noch einige wenige Menschen geben, die sich entsetzt abwenden werden und die ganz im Stillen dafür sorgen, dass man mit wirklich nützlichen Aktionen der Menschheit etwas Gutes tun kann.</p>
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